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Körnerkissen: Wie sehen die Körnerfüllungen aus?

In Teil 1 (Welche Füllungen gibt es für Körnerkissen?) habe ich die verschiedenen Füllungen für Körnerkissen und ihre Eigenschaften vorgestellt. Heute in Teil 2 zeige ich wie einige der unterschiedlichen Körner für all diese wohltuenden Wärmekissen aussehen.

Kirschkerne
Kirschkerne für z.B. Kirschkernkissen
Rapskerne
Rapskerne für z.B. Rapskissen
Traubenkerne
Traubenkerne für z.B Traubenkernkissen
Dinkelspelz
Dinkelspelz für z.B. Dinkelkissen
Hirsespelz
Hirsespelz für z.B. Hirsekissen

Solltet Ihr zu den verschiedenen Körnerfüllungen weitere Informationen benötigen, beantworte ich hier gerne Eure Fragen.

Demnächst in Teil 3: Woraus werden die Körnerfüllungen hergestellt?

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Welche Füllungen gibt es für Körnerkissen?

81_0Kirschkerne sind als Füllstoff für Körnerkissen, nämlich Kirschkernkissen, weit verbreitet. Aber welche Alternativen gibt es und wie sehen die verschiedenen Füllungen aus?

Rapssamen

114_1Rapssamen sind optimaler Füllstoff für Wärmekissen und Kältekissen. Aufgrund des hohen Ölanteils im Korn hat Raps eine sehr gute Wärme- bzw. Kälteaufnahme und verfügt dadurch über die am längsten anhaltende Wärmespeicherzeit unter allen Körnerarten, die zur Verwendung als Wärmekissen dienen! Zudem ist er durch die feinkörnige Struktur sehr weich und anschmiegsam und damit auch sehr beliebt bei Babys und Kleinkindern.

Die wohltuenden  Rapskissen werden gerne statt Kirschkernkissen besonders auch bei Säuglingen und Kleinkindern als Alternative zur Wärmflasche benutzt.

Traubenkerne:

Traubenkerne haben als Füllung für Wärmekissen dieselben Eigenschaften wie Kirschkerne. Sie sind jedoch durch Ihre feinere Körnung viel anschmiegsamer als Kirschkernkissen. Für Babys und Kleinkinder ideal! Auch durch den im Innern des Traubenkerns vorhandene Ölanteil ist der Traubenkern in der Lage, die Wärme über einen längeren Zeitraum zu speichern als beispielsweise Kirschkerne. Durch die feine Körnung finden Traubenkerne vermehrt Anwendung bei der Herstellung von Kammern-Wärmekissen.

Dinkelkörner

115_0Dinkel ist das Urgetreide von Weizen und wird seit etwa 5000 Jahren in Europa angebaut. Es gedeiht aber im Gegenteil zum Weizen auch auf kärgerem Boden bis weit in nördliche und hochgelegene Ebenen. Dinkel mag keinen Dünger und ist resistent gegen Schädlinge. Er wird noch heute in seiner Urform angebaut wegen seiner Kälteunempfindlichkeit, Widerstandskraft und Anspruchslosigkeit. Dinkel und Dinkelspelz weist beträchtliche Mengen an Mineralstoffen und Spurenelementen auf. Er besteht bis zu 90% aus Kieselsäure und Salzen.  Frühgeborene und kränkliche Kinder wurden früher gerne auf Dinkelspreumatratzen gebettet.

Dinkelspelz im Kissen schließt viel Luft mit ein und ist daher im hohen Grade atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Dadurch wird Wärmestau – wie bei einem Federkissen vorkommend – verhindert, man schwitzt weniger. Dinkelspreu besitzt die Fähigkeit, Körperwärme aufzunehmen und langsam wieder abzugeben. Dinkelkissen sind auch besonders bei Allergikern beliebt.

Demnächst in Teil 2: Wie sehen die Körnerfüllungen aus?

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Kirschkerne und wofür sie benutzt werden

kirschkerne

Kirschkerne
eignen sich nicht nur als Füllung von Kirschkernkissenkissen. Sondern auch für Therapiezwecke zum Beispiel bei der Arbeit mit behinderten oder kranken Menschen.

Beispiele für Therapiemöglichkeiten:

  1. Als Kirschkernsäckchen oder Therapiesäckchen in der Ergotherapie, um motorische Fingerübungen durchzuführen.
  2. Kirschkernbäder für entwicklungsverzögerte oder behinderte Kinder.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten:

In Pekip-Gruppen, in der Babymassage und im Kindergarten. Sie sind ideal geeignet für erste Greifübungen von Säuglingen. Tastsinn und Motorik werden spielerisch gefördert. Außerdem eignen Sie  sowohl für gymnastische Übungen als auch für Wurfübungen oder einfach nur zum Markieren bei Spielen.